Sonntag, 28. Februar 2016

~Süßkartoffel-Cookies mit Pekannuss-Vanille-Haube~

Dieses Wochenende ist es wieder soweit: Die Verleihung des begehrtesten Filmpreises in Hollywood, nein ich würde sagen sogar in der ganzen Welt, steht vor der Tür. Mit diesem jährlichen Ereignis verbinde ich besondere Erinnerungen an meine Zeit kurz vor der Oberstufe.
Damals habe ich die Verleihung immer gemeinsam mit meiner Schwester und mit meinem besten Freund angeschaut. Zu dem Zeitpunkt war es noch etwas besonderes für uns, die Nacht durch zu machen. Kennt ihr diese Zeit auch noch so gut?
Wir haben uns meistens Pizza bestellt, mit den Stars unserer Lieblingsfilme mitgefiebert und noch eine weitere Besonderheit ist durch dieses Ereignis in mein Leben getreten: ich habe meine allererste Bekanntschaft mit Kaffee gemacht :)
Natürlich durften auch leckere Knabbereien an diesen Abenden bei uns nicht fehlen. Heute bringe ich anlässlich unserer alten Tradition köstliche Cookies mit. 

Zutaten (ca. 16 Stück):
* 350g Süßkartoffel
* 175g Butter (Zimmertemperatur)
* 200g brauner Zucker 
* 1 Päckchen Vanille-Aroma
* 1 Päckchen Vanille-Zucker
* 300g Mehl
* 1 TL Backpulver 
* 1 TL Natron
* 1 TL Zimt
* 1 Prise Salz 
* 200g Frischkäse
* 125g Puderzucker
* Mark einer 1/2 Vanilleschote
* 3 TL Ahornsirup

Zubereitung:
Die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden. Mithilfe eines Dampfeinsatzes über kochendem Wasser weich dämpfen. Sofort mit einem Stampfer zu einem geschmeidigen Pürree verarbeiten. 
Die Butter mit dem Handelrührgerät cremig schlagen. Den Zucker anschließend hinzugeben sowie gut unterrühren. Vanillezucker sowie -extrakt gemeinsam mit dem Süsskartoffelpürree einrühren.
Das Mehl mit dem Natron und auch dem Backpulver vermengen und schrittweise unter die cremige Masse sieben und unterrühren.
Den Backofen auf 180•C (Ober- & Unterhitze) vorheizen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mithilfe von 2 Esslöffel kleine Fladen aus dem Teig setzen. Achtung, der Teig  zerläuft stark und somit sollte genug Abstand zwischen den einzelnen Cookies bleiben. Im vorgeheizten Backofen für 10 Minuten backen. Auf dem Backblech kurz abkühlen lassen, aber anschließend vom noch warmen Blech nehmen, da sonst durch die Hitze die Cookies zu kross werden könnten.
Den Frischkäse zunächst cremig aufschlagen, anschließend mit dem Puderzucker, dem Sirup und dem Mark aus der Vanilleschote verrühren. Auf die Cookies streichen und jeden Cookie mit einer Pekannuss belegen.
Nach Ende der Backzeit sind die Cookies noch sehr weich. Das irritiert oft, aber es sollen schließlich keine Kekse werden, sondern Cookies :)
Am Rand schön kross und in der Mitte saftig und weich.
Die Pekannuss ist ein sehr guter Freund der Süßkartoffel und abgerundet durch die zarte Frischkäsecreme ergibt es Cookies der wirklich besonderen Art. Schließlich haben nicht nur Cupcakes das Recht auf eine Cremehaube. Die Cookies sind nicht zu süß und verbergen so viele herrliche Aromen, die sich nach und nach im Mund erst entfalten.
Ich habe euch bereits hier ein Rezept mit Süßkartoffeln vorgestellt und da auch versprochen, dass ich euch weitere Möglichkeiten zur Verarbeitung von Süsskartoffeln zeigen werde. Meine Cookies sind also Idee Nummer Zwei :)
Wer von euch schaut denn noch gerne die Filmverleihung? Ich schaue generell so gerne Filme. Ich mag diese gemütlichen Abende, natürlich am besten mit guter Gesellschaft und gutem Essen. Apropos: was steht bei euch an solch Abenden auf dem Couchtisch?

Mittwoch, 24. Februar 2016

~Cheddar Crust Pizza~ unser Favorit zum Fussball

Ja, ich bin eine Frau und ja, ich schaue gerne Fussball. 
Aber nicht diesen ganzen Budesliga-Kram. Den finde ich nämlich relativ langweilig, da es meistens doch immer die selben Mannschaften sind, welche die vorderen Plätze unter sich ausmachen. Total spannend hingegen, finde ich aber die Champions League :)
Angefangen hat das Ganze bereits vor einigen Jahren. Ein guter Freund von mir ist natürlich Fussball-Fan. Wir wollten etwas gemeinsames unternehmen, aber es war ein Abend, an dem ein Spiel der Champions League ausgeführt wurde. An diesem Abend habe ich mich überwunden und wir haben uns somit das Spiel gemeinsam angeschaut. Dazu gab es dann eine leckere selbstgemachte Pizza.
Es hat mir einen so großen Spaß bereitet, dass es inzwischen zu einer festen Tradition von uns beiden geworden ist. Dabei haben wir unsere Pizza-Kreation von Zeit zu Zeit verändert, einiges ausprobiert und für uns perfektioniert :)
Zutaten (2 Personen):
* 250g Mehl
* 150 ml warme Milch
* 1/2 Würfel frische Hefe
* 1 TL Öl
* 1 TL Honig
* 1 Prise Salz
* 200g Rinderhackfleisch
* 125 ml passierte Tomaten
* 50g Chorizo-Salami
* 1 Schalotte
* 2 Knoblauchzehen
* 1/2 rote Paprika
* 1 kleine Dose Mais
* 3 Champignons
* 1 hartgekochtes Ei
* 200g Cheddar gerieben
* 1 TL getrockneter Oregano
* Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Für den Pizzateig die Hefe in der Milch auflösen, anschließend mit dem Mehl, Honig, Öl und der Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für mindestens 30 Minuten gehen lassen.
Währenddessen können die Pilze, die Paprika, die Zwiebeln und das Ei klein bzw. in Scheiben geschnitten werden. In einer Pfanne das Hackfleisch ohne Fettzugabe anbraten. Nachdem das Wasser aus dem Fleisch getreten ist, dieses mit Salz und Pfeffer würzen.
Für die Soße die passierten Tomaten mit dem Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken. Knoblauch abziehen, fein hacken und unter die Soße rühren.
Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig rund ausrollen. Etwas Käse rundherum am Rand verteilen und den Teig umklappen, um so eine Käsekruste zu erhalten. Die Soße auf die Pizza streichen und die Zutaten beliebig darauf streuen. Zuletzt mit dem Cheddar bestreuen und im Ofen für etwa 15 Minuten goldgelb backen.
Es ist wirklich eine riesige Menge Belag auf dieser Pizza. selbst bei einer etwaigen Größe von 28 cm Durchmesser, werden zwei Personen problemlos satt. Es ist also eine richtige "Sattmacher"-Pizza und jede einzelne Zutat trägt zu dem grandiosen Geschmack dieser Pizza bei :)
Der Geschmack des würzigen Cheddar macht wirklich einen großen Anteil des Geschmackes aus. Auch die Schmelzeigenschaften des Käses sind ausgezeichnet für eine Pizza. Anfangs haben wir immer Mozzarella verwendet. Doch schnell sind wir zum Cheddar übergegangen und nun hat uns der Cheddar vollkommen überzeugt. Probiert beides mal aus, dann werdet ihr auch einen deutlichen Unterschied schmecken. Oder was sagt ihr zu Cheddar?
Welche Frau, außer mir, schaut denn auch noch gerne die Champions League? Und welche Mannschaft ist euer Favorit? Oder findet ihr Fussball alle ganz schrecklich und langweilig? :)

Montag, 22. Februar 2016

~Risotto mit Gurke und Lachs~

Das Wochenende ist schon wieder so schnell vergangen und kaum ist es wieder Montag, scheint natürlich die Sonne und das Wetter ist schon fast frühlingshaft. Aber ich denke, dass es nicht nur mir so geht, sondern ganz viele das auch so empfinden :) 
Ich freue mich bereits auf den Frühling und sehne mich nach Sonnenschein, zwitschernden Vögeln und endlich wieder Farbe in der Natur. Gestern haben wir eine schöne Radltour gemacht und dabei ist mir besonders ins Auge gefallen, dass die Natur bereits zu blühen beginnt. Krokusse wie auch Schneeglöckchen blühen nahezu in voller Pracht auf den Wiesen.
Dementsprechend ändern sich auch immer meine Essensgewohnheiten. Ich möchte dann lieber wieder leichte Gerichte essen, die auch eine Frische mitbringen und nicht allzu schwer im Magen liegen. Geht es euch genauso, dass ihr eure Gewohnheiten dem Wetter anpasst?
Somit gelüstete es mich wieder nach Fisch, frischem Dill und erfrischender Gurke. Alles kombiniert in einem zart cremigen Risotto :)

Zutaten (2 Personen):
* 125g Risottoreis
* 250g Lachsfilet (mit Haut)
* 1/3 einer mittelgroßen Gurke
* 1 Liter Gemüsebrühe
* 1 Zwiebel
* 1 Knoblauchzehe
* 3 Scheiben Zitrone
* 100g geriebener Pecorino
* 200ml Weißwein
* 1 Bund Dill
* 1 EL Olivenöl
* Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Den Ofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Lachsfilet salzen und peffern, mit den Zitronescheiben belegen und in Folie gewickelt im Ofen für etwa 15 Minuten garen.
Knoblauch und Zwiebel abziehen und fein hacken.
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und den Knoblauch darin anbraten. Den Milchreis hinzufügen und kurz glasig anschwitzen. Mit dem Weißwein schließlich ablöschen.
Sobald der Weißwein größtenteils verkocht ist, ein wenig von der Brühe hinzufügen und köcheln lassen. Nun immer wieder etwas Brühe aufgießen, sobald diese fast verkocht ist und solange der Reis noch nicht gar ist.
Zwischenzeitlich die Gurke in kleine Würfel schneiden und den Dill klein hacken.
Sofern der Reis gar ist, die Gurkenwürfel unterrühren. Den Lachs aus den Ofen nehmen und mit einer Gabel vorsichtig die einzelnen Fasern von der Haut abtrennen. Ebenfalls zu dem Risotto geben.
Nur noch den Käse ins Risotto rühren, alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Gurke und Lachs sind eine fabelhafte Kombination und schmecken sehr erfrischend. Bemerkenswert ist der Dill, der diese Komponenten krönt. Dill, Lachs und Gurke sind wirklich tolle Freunde :)
Wer es lieber mag, kann natürlich die Gurke vorher schälen und dann würfeln. Ich persönlich lasse die Schale meistens dran, da ich so ungern die wertvollen Vitamine fortschmeiße.
Dieses Rezept ist ganz spontan entstanden. Gemeinsam mit einem Freund standen wir im Supermarkt und haben überlegt, was wir feines kochen könnten und spontan kam mir diese Eingebung. Anfangs war ich mir noch unsicher, ob Gurke wirklich in ein Risotto passen würde. Aber wir waren von diesem Risotto gleich hin und weg. Die Gurke hat uns definitiv überzeugt und kann nun öfters eingesetzt werden.
Nun genieße ich den wunderschönen Montag, der sich zumindest bei uns als zauberhafter Frühlingstag zu erkennen gibt und erfreue mich an den wärmenden Sonnenstrahlen. Einen guten Start in die neue Woche euch allen :)


Freitag, 19. Februar 2016

~Datteln & Speck im French Toast Mantel~

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und ich gehöre zu den Menschen, die es lieben ausgiebig zu frühstücken. Leider kommt es in der Woche oftmals zu kurz und man muss sich bis zum Wochenende gedulden. Dafür finde ich, dass es dann gleich doppelt so gut schmeckt :)
Nun spalten sich die Geschmäcker meist, wenn es darum geht, ob es herzhaft oder süß am morgen sein darf? Was mögt ihr am liebsten? Seid ihr auch so wechselhaft beim Frühstück wie ich?
Ich habe immer solch variable Phasen. Mal habe ich jeden Morgen das Verlangen nach einem schönen Müsli mit frischem Obst, mal brauche ich meine Portion Brot bzw. ein Brötchen, mal darf es auch etwas süßes sein wie beispielsweise leckere Pancakes mit Ahornsirup :)
Momentan habe ich die Phase, in der ich mich nach süßem Frühstück sehne. Vielleicht liegt das auch an dem grauen Wetter da draußen und dem eisigen Wind.

Zutaten (2 Personen):
* 10 Scheiben Bacon
* 10 Datteln, entsteint
* 6 Toastscheiben (ich habe die kleinen, nicht die Sandwich-Scheiben verwendet)
* 1 Ei (Größe L)
* 100ml Milch
* 1/2 TL Muskatnuss
* 1 EL braunen Zucker
* 1 TL Zimt
* 1 EL Butter

Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Jeweils eine Scheibe Bacon um eine Dattel wickeln. und in eine feuerfeste Form legen. Im vorgeheizten Backofen für etwa 20 Minuten backen, bis der Bacon eine schöne Kruste bekommt. Anschließend etwas abkühlen lassen.
Die Rinde der Toastscheiben entfernen. Das Ei mit der Milch verquirlen und mit Muskatnuss würzen. In einem tiefen Teller den Zucker gemeinsam mit dem Zimt vermengen. Mit einem Nudelholz die Toastscheiben vorsichtig flach rollen. Mit einer Dattel im Speckmantel belegen und vorsichtig zusammenrollen. Gleich in die Eismasse legen und darin wenden.
Die Butter in einer Pfanne schmelzen. Die Röllchen aus der Eimasse in die Pfanne geben und rundherum goldbraun anbraten. Anschließend im noch warmen Zustand in der Zimtzucker-Mischung wälzen.
Der Bacon harmoniert so unglaublich gut mit dem Zimtzucker und der ganzen Süße der Datteln. Anfangs war ich mir sehr unsicher, ob die Datteln im Speckmantel mit dem French Toast zusammenpassen. Aber das Geschmackserlebnis war mehr als nur überzeugend!
Ich hätte niemals gedacht, dass man den Geschmack von Datteln im Speckmantel noch aufwerten kann :)
Derzeit trinke ich in der Regel auch eher einen Tee zu meinem Frühstück. Mein Kaffee Konsum ist seit meiner Studienzeit deutlich gesunken. Aber ab und an ist eine frisch gebrühte Tasse dann doch noch notwendig.
Was trinkt ihr zu eurem Frühstück? Kaffee, Tee oder doch lieber einen frisch gespressten Saft?
Gerade am Wochenende wie auch an freien Tagen ist es mir wichtig, entspannt zu frühstücken. Meistens läuft dazu im Hintergrund noch etwas Musik und eine brennende Kerze oder ein Teelicht steht auf dem Tisch. Hört ihr zum Frühstücken auch gerne Musik?
Ich wünsche euch viel Spaß und vor allem Genuss beim Frühstücken am Wochenende. Genießt es und lasst euch so viel Zeit dabei, wie ihr nur könnt :)


Mittwoch, 17. Februar 2016

~Hühnchen in Knoblauchsoße~

Als ich noch ein Kind war, hasste ich Spinat. So wie die meisten Kinder wahrscheinlich :) Aber bei mir hatte es einen guten Grund: ich wurde im Kindergarten gezwungen ihn zu essen. Andernfalls durfte ich nicht aufstehen und zu meiner Mutter gehen. Aber es hat mir einfach überhaupt nicht geschmeckt. Das ist doch schrecklich! Warum quält man denn Kinder auf so eine Art? Seit diesem Erlebnis habe ich nie wieder Spinat gegessen bis vor ungefähr einem Jahr.
Meine Schwester hatte einen Salat zubereitet und mir erzählt, dass dort Spinat drinnen sei, allerdings in roher Form. Peinlicherweise muss ich nun gestehen: das kannte ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht. Ich wusste nicht, dass man Spinat auch roh essen kann. Ich hatte ein so großes "Trauma" aus meiner Kindergartenzeit, dass ich immer einen großen Bogen um Spinat gemacht habe und mich niemals damit auseinander gesetzt habe.
Somit probierte ich den Salat und war vollkommen begeistert. Der Spinat schmeckte mir fabelhaft. Mein "Trauma" wurde besiegt und ich fing an mich mit Spinat auseinander zu setzen. Nun esse ich ihn in nahezu jeder Form, bis auf die tiefgekühlte Variante, die man im Supermarkt vorfindet. Die finde ich immer noch Bäh! Mein Spinat kommt nur frisch auf meinen Teller :)
Meiner Meinung nach passt Spinat richtig gut zu Knoblauch. So ist schließlich dieses Rezept entstanden. Eine cremige Knoblauchsoße zu zartem Hähnchen und mildem Spinat. Lasst euch nicht von der Menge an Knoblauch abschrecken, denn letztlich ist es nur das Aroma, welches in die Soße übertragen wird. Ob die Zehen schließlich mit gegessen werden, bleibt jedem selbst überlassen. Ich persönlich finde Knoblauch unheimlich lecker. Der darf bei mir bei fast keinem Gericht fehlen :)
Zutaten (4 Personen):
* 1 Tasse Reis
* 600g Hähnchenbrustfilet
* 2 1/2 Knoblauchknollen (!!)
* 250g Babyspinat
* 300ml Hühnerbrühe
* 400ml Milch
* 1 EL Mehl
* 50g Butter
* 5 Zweige Thymian
* 1 EL Olivenöl
* Saft einer 1/2 Zitrone
* Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zu Beginn müssen alle Knoblauchzehen aus den Knollen befreit und geschält werden. Nun das Hähnchenfilet abbrausen, trocken tupfen und anschließend mit Salz wie auch Pfeffer würzen. Das Olivenöl in einer hohen Pfanne erhitzen. Das Fleisch darin von beiden Seiten je 3-4 Minuten scharf anbraten, herausnehmen und kurz beiseite stellen. In die Pfanne gleich die Knoblauchzehen geben und leicht braun rösten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Gemeinsam mit dem Thymian jetzt auch das Fleisch wieder in die Brühe legen und für 25 Minuten leise köcheln lassen.
Reis gemäß der Packungsanleitung gar kochen. Den Spinat waschen.
10 Minuten vor Ende der Kochzeit 30g Butter in einem Topf schmelzen. Das Mehl einrühren und leicht bräunen. Mit der Milch ablöschen und aufkochen lassen. Sobald die Milch eindickt, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die restliche Butter in einem weiteren Topf erhitzen. Den Spinat hineingeben und zusammenfallen lassen. Ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Fleisch kurz aus der Soße nehmen, die eingedickte Milch unterrühren und die Soße nochmals bis zur gewünschten Konsistenz aufkochen lassen.
Den Zitronensaft über den Reis geben, verrühren und alles gemeinsam anrichten.
Ich gebe zu, die Menge an Knoblauch schreckt anfangs wirklich ab. Allerdings enthält die Soße nur ein dezentes Aroma, da die Zehen im Ganzen hinein gegeben werden. Es entsteht eine schöne Harmonie mit dem Thymian.
Zuerst wollte ich leckeren Basmati-Reis oder duftenden Jasmin-Reis verwenden. Allerdings habe ich mich dann für den schlichten Langkorn-Reis entschieden, damit so die Soße die Hauptrolle zugesprochen bekommt :)
Das war nun eine kleine Exkursion in meine Zeit im Kindergarten. Habt ihr auch irgendwelche "Kindergarten-Traumas"? Esst ihr gerne Spinat und in welcher Form ist er euch am liebsten?

Montag, 15. Februar 2016

~Kasserolle von dreierlei Quinoa, Brokkoli und Hühnchen~

Momentan gibt es sehr viele Trends zu gesunder und ausgewogener Ernährung. Von sogenannten "Superfoods" ist häufig die Rede und wir werden damit überall konfrontiert, sogar regelrecht überrollt. Ein Alleskönner unter diesen ist die südamerikanische Pflanze Quinoa. Auch bekannt als Gold der Inkas. 
Ich esse Quinoa sehr gerne. Dieser nussige Geschmack der feinen Körnchen ist einfach fabelhaft. Als Kind gab es bei uns oft Buchweizen zu essen. Dadurch war ich schon immer den Alternativen zu Reis, Nudeln und Kartoffeln aufgeschlossen. Und mal ganz ehrlich: heutzutage gibt es eine sehr große Auswahl an Alternativen :)
Quinoa hat mich jedenfalls gleich überzeugt. Es ist vielseitig einsetzbar, beinhaltet dabei auch noch jede Menge gesunde Inhaltsstoffe und ist auch sehr sättigend. Egal, ob zum Frühstück, als Hauptgang oder Dessert. Diese Pflanze funktioniert in vielen Hinsichten. Eine Davon habe ich euch heute mitgebracht. Gemeinsam mit knackigem Brokkoli, zartem Hähnchen und würzigen Cheddar macht sich das magische Korn der Inkas auf meinem Teller gemütlich.
Zutaten (2 Personen):
* 1/2 Tasse Quinoa (ich habe eine dreifarbige Mischung verwendet)
* 1/2 Kopf Brokkoli
* 1 großes Stück Hähnchenbrustfilet (ca. 200g)
* 200g Cheddar gerieben
* 400 ml Milch
* 1 EL Butter
* 1 EL Mehl
* 1 EL Olivenöl
* Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zunächst das Hähnchenbrustfilet abbrausen und trocken tupfen und gleich mit Salz und Pfeffer würzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hähnchenbrustfilet von beiden Seiten für etwa 4-5 Minuten scharf anbraten, aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen.
Den Backofen vorheizen auf 180 °C (Ober- & Unterhitze). Nun den Brokkoli in kleine Röschen teilen, Quinoa nach Packungsanweisung gar kochen. 5 Minuten vor Ende der Garzeit den Brokkoli mit hinzugeben und weich kochen. Das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke schneiden.
Butter in einem Topf schmelzen, das Mehl hinzugeben und unter ständigem Rühren bräunen. Mit der Milch ablöschen sowie aufkochen lassen. Sobald die Soße dickflüssig wird, mit Salz und Pfeffer, nach eigenem Geschmack, abschmecken. Quinoa, Brokkoli und das Hähnchen in die Soße geben. Die Hälfte des Cheddars einrühren, den Topf vom Herd nehmen und alles gut verrühren, bis der Käse geschmolzen ist.
Den Topfinhalt in eine Auflaufform schütten und mit dem restlichen Cheddar bestreuen. Im Ofen für etwa 10-15 Minuten den Käse schmelzen und goldgelb werden lassen.
Die Konsistenz von diesem Gericht ist der eines Risottos sehr ähnlich. Die Brokkoliröschen unterstützen das nussige Aroma der Quinoa-Körnchen. Durch den Cheddar bekommt das Gericht den richtigen Pfiff. Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich Cheddar sehr liebe :)
Dieses Gericht ist schnell zubereitet und überhaupt nicht kompliziert in der Zubereitung. Ein perfektes Essen auch nach einem anstrengendem Arbeitstag. Zudem ist es auch noch ausgewogen und gesund. Mir hat es so gut geschmeckt, dass ich am liebsten alles alleine aufgegessen hätte :)
Was sagt ihr zu Quinoa? Mögt ihr die Pflanze? Findet ihr sie überbewertet? In welcher Form habt ihr sie bereits probiert? Ich finde ja zum Frühstück als eine Art Porridge schmeckt es auch unheimlich lecker... oder auch als Salat...hmm! Wie ihr seht, ich bin vollkommen begeistert und verwende Quinoa häufig in meiner Küche.
Lasst euch überraschen, in welchem Gewand ich euch das "Gold der Inkas" das nächste mal mitbringen werde. Mein Kopf sprudelt bereits voller neuer Ideen! Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche :)

Donnerstag, 11. Februar 2016

~Raw Chocolate Brownie~

Manchmal ist es wirklich beängstigend, wie schnell die Zeit doch wieder vergeht. Nun haben wir bereits fast Mitte Februar. Und das bedeutet, dass uns in Kürze ein besonderer Tag bevorsteht: Valentinstag, der Tag der Liebenden und Verliebten.
Valentinstag ist ein sehr umstrittener Tag in unserer Gesellschaft. Die eine Hälfte mag diesen Tag nicht, da er reiner "Kommerz" ist. Entstanden durch die Werbeindustrie wird den Liebenden vermittelt, dass sie etwas Besonderes an diesem Tag machen müssen. Etwas romantisches, um sich gegenseitig die Liebe beweisen zu müssen. Selbstverständlich darf ein Geschenk als Aufmerksamkeit an den Partner nicht fehlen. Und wehe der Mann denkt nicht an die Blumen! 
Aber es gibt auch die andere Hälfte, die diesen Tag gerne zelebriert und einfach eine schöne Zeit mit mit dem Menschen seines Herzens verbringen möchte. Übrig bleiben nun noch die Singles. Die meisten ignorieren diesen Tag einfach....
Ich persönlich brauche keinen speziellen Tag, um meinem Partner meine Liebe zu beweisen. Denn Liebesbeweise sollten nicht abhängig von irgendeinem Tag sein. Sie sollten aus freiem Willen und von ganzem Herzen erfolgen :)
Zutaten (ergibt etwa 10 Brownies):
* 250g getrocknete Datteln, entsteint
* 100g ungesüßtes Kakaopulver
* 60g gemahlene Mandeln
* 60g ganze Walnüße
* 80ml Kokosmilch
* 25g flüssiges Kokosöl
* 125ml warmes Wasser
* 25g gehackte Pistazien

Zubereitung:
Die Datteln im Mixer zu einem Püree verarbeiten. 1 EL davon entnehmen und beiseite stellen. Die übrige Masse mit 60g des Kakaopulvers und den gemahlenen Mandeln im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Die Walnüsse grob hacken und mit den Händen untermengen.
Den entstandenen Teig in eine kleine Auflaufform geben, verteilen und fest andrücken. Eventuell mit einem Nudelholz, einer Dose, oder durch ähnliche Hilfsmittel fest "rollen". Anschließend die Auflaufform vorerst in den Kühlschrank stellen.
Nun wird das Topping vorbereitet. 
Hierfür ein hohes Gefäß nehmen und Kokosmilch, restliches Kakaopulver und zur Seite gelegte Dattelpaste gemeinsam mit dem warmen Wasser und dem flüssigen Kokosöl im Mixer zusammenrühren. Es entsteht eine wunderbare zähflüssige Schokoladencreme.
Diese kann nun über die Brownies gestrichen werden, mit Pistazien bestreuen und für mindestens 3 Stunden, besser jedoch über Nacht, im Kühlschrank aushärten lassen.
Mit dem Messer entsprechende Portionen schneiden, oder auch mit Ausstechformen besondere Formen ausstechen. Im Kühlschrank aufbewahren. 
Ich finde Geschenke in Form von selbst gebackenem immer sehr schön. Zunächst einmal, kann man die sündigen Leckereien gemeinsam genießen. Mehr aber bedeutet mit der Aspekt, dass sich jemand für mich die Zeit nimmt, sich in eine Küche stellt und etwas backt. Denn Zeit ist heutzutage sehr knapp, dadurch unheimlich kostbar und in meinen Augen das schönste Geschenk, dass man jemanden machen kann :)
Egal, ob einige diesen Tag mögen, einige ihn verfluchen oder gar einige ganz einfach ignorieren. Ich finde den Gedanken schön, dass es einen Tag gibt, an dem die ganze Welt romantisch ist und sich mit Liebesbeweisen überhäuft. Denn was mich betrifft, vertrete ich die Meinung, dass es leider zu wenig Liebe in der Welt gibt.
Somit auf auf! Nehmt euch Zeit für eure Liebsten Menschen und verschenkt eine Portion Liebe. Nicht umsonst ist die Liebe die größte Kraft im Kosmos :)
Was sagt ihr zum Thema Valentinstag?

Sonntag, 7. Februar 2016

~Tex-Mex-Dogs~

Während meiner Studienzeit habe eine Zeit lang in einer WG gelebt. Es war eine schöne Zeit und ich habe dort einen Menschen kennengelernt, der inzwischen zu meinen wichtigsten Freunden zählt. Sie hat mir sehr viel beigebracht und wir haben viel gemeinsam erlebt und durchgestanden.
Zu den besten Erlebnissen zählen für mich bis heute noch unsere Fahrten zu Ikea. Das war immer ein besonderes Erlebnis mit ihr. Zu jedem Besuch gehörte es für uns, neben dem gratis Kaffee für "Family"-Mitglieder, zum Schluss immer noch einen Hotdog zu essen. Das mache ich bis heute noch und denke dabei an sie und unsere Zeit damals zurück :)
Dabei sind die Hotdogs im Ikea nun wirklich keine Kunst und um Grunde genommen, wenn man ehrlich ist, auch kein besonderes Geschmackserlebnis. Aber ich brauche dieses kleine Ritual. So erhalte ich mir die besonderen Erinnerungen mit ihr. Habt ihr auch irgendwelche Rituale, die ihr unbedingt ausführen müsst, weil sie euch an einen tollen Menschen erinnern?
Seit dem verbinde ich jeden einzelnen Hotdog mit ihr und muss dabei immer lächeln. Nun, ich hatte  mal wieder  Lust auf Hotdogs. Aber auch auf Tex-Mex-Food. Daraus wurden meine Tex-Mex-Dogs :)
Zutaten (4 Personen):
* 250g Mehl
* 125ml lauwarme Milch 
* 25g Butter 
* 1 Prise Salz 
* 1 Ei 
* 1/2 Würfel Hefe
* 1 EL Zucker 
* 1 Eigelb 
* 200g Rinderhackfleisch 
* 1 Chilischote
* 1/2 Dose refried Beans
* 1 kleine Dose Maiskörner 
* 3 EL Tomatenmark
* 1 Avocado 
* 4 Scheiben Bacon
* 4 Scheiben Cheddar
* 1 Zwiebel 
* 3 Knoblauchzehen
* 1TL Kumin  
* 1TL Paprikapulver edelsüss 
* 1/2 TL gemahlene Habanero
* 1TL Oregano
* Salz und Pfeffer
* 2 EL Olivenöl
Zubereitung:
Als erstes werden die Hotdog Buns zubereitet. Dafür zunächst die Hefe mit etwas Zucker und einen kleinen Teil der Milch auflösen. Mehl in eine Schüssel geben und nun mit dem restlichen Zucker, dem Ei, Salz und der aufgelösten Hefe zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Während des Knetens die restliche Milch hineinschütten und die weiche Butter hinzugeben. Alles weiter kneten, bis sich alles gut verbunden hat und der Teig sich von der Schüssel löst. Bedeckt an einem warmen Ort für 1 Stunde gehen lassen. 
Der Teig wird sich in dieser Zeit etwa verdoppeln. Nun noch einmal durchkneten und in vier gleich große Portionen teilen. Die Positionen zu Kugeln formen und erneut für etwa 15 Minuten gehen lassen.
Nun können Zwiebel und Knoblauch abgezogen und fein gehackt werden. Das Olivenöl in einer hohen Pfanne erhitzen und das Fleisch darin krümelig besten. Zwiebel und Knoblauch hinzugeben und weiter braten.
Jetzt kann der Teig ausgerollt werden. Jede Portion soll zunächst mit dem Nadelholz in die richtige Länge gebracht werden und mit den Händen kann dann anschließend die typische Form gerollt werden. Die Hotdog-Buns auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals für 10 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 190 grad (Ober- & Unterhitze) vorheizen.
Das Tomatenmark zum Fleisch geben und scharf anbraten. Die Gewürze wie auch in Scheiben geschnittene Chili mit hinzu geben und einrühren. Mit einer Tasse Leitungswasser ablöschen und aufkochen lassen. Die refried Beans hineinführen und auf kleiner Flamme sanft aufkochen lassen. Die Konsistenz sollte sehr sämig sein und nicht zu flüssig werden. Eventuell muss noch ein wenig Wasser nachgeschüttet werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Eigelb mit 2 EL Wasser verrühren und die Buns mit der Masse bestreichen. Im vorheizten Backofen für etwa 15-20 Minuten goldgelb backen. 
In einer kleineren Pfanne den Bacon ohne Zugabe von Fett knusprig braten. Die Avocado in feine Scheiben schneiden, den Cheddar ebenfalls in Streifen schneiden.
Sobald die Buns fertig sind, können sie den Ofen verlassen. Vorsichtig seitlich einschneiden (aber nicht durch schneiden) und erst mit der sämigen Fleischsoße, dann einer Scheibe Bacon, etwas Avocado und schließlich mit dem Cheddar belegen. Nochmal für etwa 3-5 Minuten in den Ofen geben, bis der Käse geschmolzen ist. Sofort anrichten und genießen.
Das ist wirklich ein saftiger Genuss, bei dem allerdings nicht die Kalorien gezählt werden sollten ;)
Und das typische Hotdog Würstchen vermisst man bei meinen Tex-Mex-Dogs auch nicht. Das selbstgemachte Brötchen ist keinerlei Vergleich zu den im Supermarkt erhältlichen Brötchen. Ich glaube, ich würde nie wieder die fertigen kaufen. Probiert es selbst aus, ihr werdet den Unterschied definitiv schmecken :)
Den besten Hotdog, den ich je in meinem Leben gegessen habe, war mit der besagten Dame allerdings nicht im Ikea, sondern in Dänemark. Die sind einfach nur genial. Habt ihr auch schon einmal Hotdogs in Dänemark probiert und mögt sie so sehr wie ich?
Einen schönen Sonntag wünsche ich euch noch :) 

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